Hier die Lok 19.1001 im Fotoanstrich mit geöffneter Verkleidung,
so das die Dampfmotoren gut sichtbar sind! |
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Im Jahr 1934 ersuchte die DRG, bei verschiedenen Herstellern, Entwürfe für eine
Dampflokomotive mit Einzelachsantrieb oder Gruppenantrieb. Die Vorgaben waren zum
Beispiel eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h, Achsmasse 17,8 t, 20 bar Kesseldruck
und Stromlinienverkleidung. Keine der Entwürfe kam jedoch zum Tragen, da sich die
Finanzlage der DRG drastisch verschlechterte. |
Der Dampfmotorantrieb ermöglichte die Antriebskraft auf jeder einzelnen Achse
zu übertragen. Dadurch wurden keine Treibstangen mehr benötigt und die Drehzahlen
konnten erhöht werden. Dies führte dazu, das nicht mehr der Durchmesser der Treibräder die
Geschwindigkeit der Lok bestimmte, sondern die Drehzahl. Bei der Lok 19.1001 (die einzige
ihrer Art!) wurde mit einer Drehzahl von 750 Umdrehungen eine Geschwindigkeit von 175 km/h
erreicht und das bei einen Treibraddurchmesser von nur 1250 mm. Bei Testfahrten wurde
sogar auf 850 Umdrehungen erhöht und damit 200 km/h erreicht. |
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Nach Kriegsende wurde die Lokomotive abgetellt in Offensen an der Strecke Göttingen - Bodenfelde entdeckt und die Amerikaner ließen sie bei Henschel in Kassel wieder Instand setzten. Nach der Instandsetztung wurde die 19.1001 sowie auch die Kondenslok 52.2006 nach der USA überführt und auf verschiedenen Ausstellungen gezeigt. Um 1953 wurde die 19.1001 in der USA verschrottet. Eine Überführung nach Deutschland scheiterte an den zu hohen Kosten für die DB. |
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Hier die Dampfmotoren in der Nahansicht.
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Die Lok in ihren Auslieferungszustand 1941.
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